Haarscharf am Unglück vorbei

Kategorie

Marketing

Jahr

2019

Weshalb die «lebenswichtigen Regeln» im Berufsleben immer eingehalten werden sollten.

Idee

Seit Jahren plädiert die Suva dafür, die Arbeit sofort einzustellen, wenn eine lebenswichtige Regel verletzt wird, und erst wieder weiterzuarbeiten, wenn die gefährliche Situation vorüber ist. Dennoch hat die Suva alleine im letzten Jahr 55 tödliche Arbeitsunfälle gezählt. In 75 Prozent der Fälle ist mindestens eine lebenswichtige Regel nicht eingehalten worden. Pro Unfall mit Todesfolge muss von rund 100’000 «unsicheren Bedingungen und Handlungen» ausgegangen werden; Arbeitssituationen also, in denen Arbeitnehmende oft nur um Haaresbreite einem Unfall entgehen. Die Kampagne weist nicht ohne Dramatik, aber ganz ohne Fatalismus darauf hin, dass mit der Einhaltung der lebenswichtigen Regeln die Verhinderung von Unfällen nicht dem Zufall überlassen wird.

Umsetzung

Ein Forstarbeiter wird beinahe von einer Fichte erschlagen, ein Techniker fast von einem wuchtigen Roboterarm. Mit packenden, eindrücklich inszenierten Bildern zeigt die Suva-Kampagne Situationen, in denen nur durch Zufall niemand verunfallt. Die Filme werden mit unbeschwerter Musik untermalt und enden mit der Botschaft: «Das Leben ist schön, solange nichts passiert. Deshalb gibt’s die lebenswichtigen Regeln der Suva.» Die «lebenswichtigen Regeln» erstellt die Suva jeweils mit den Branchen zusammen.

Die Kampagne, die auch auf Plakaten, Anzeigen, Social Media sowie als Digital Out of Home und animierte Banner wirkt, ist eine Weiterentwickung der im Frühjahr 2016 lancierten Präventionskampagne der Suva. Die Hauptaussage: Keine Arbeit ist so wichtig, dass man dafür sein Leben oder das seiner Mitarbeitenden riskieren sollte.

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